Chronische Nierenerkrankungen und Sport schließen sich nicht aus – gerade das Gegenteil ist der Fall. Seit Jahren gelten Sport und Bewegung auch bei Dialysepatienten und Transplantierten als wichtige Faktoren für das körperliche und psychische Wohlbefinden.

Patienten profitieren vom gezielten Training: Die Beweglichkeit, Muskelkraft und Ausdauer verbessert sich sowie der Blutdruck. Wer regelmäßig Sport treibt, kann manchmal sogar ganz auf blutdrucksenkende Medikamente verzichten.

Natürlich sollte sich jeder nur im Rahmen seiner Möglichkeit fordern, aber auch der Untrainierte kann mit leichten gymnastischen Übungen peu á peu seinen körperlichen Zustand verbessern und sich eine Kondition aufbauen. Besonders gut geeignet sind „milde Ausdauersportarten“ wie Radfahren oder Nordic Walking. Auch gibt es Sportangebote speziell für chronisch Nierenkranke (www.reni-online.de).

Mit der „Meinen Nieren zuliebe-I kidney you-Tour“ möchten wir Patienten motivieren, aktiv Sport zu treiben und sich und ihren Körpern damit einen Gefallen zu tun. Denn Bewegung hat nicht nur positive physische Effekte, sondern führt auch zu mehr Selbstvertrauen und psychischer Stabilität. Radeln Sie mit – und wenn Sie sich nicht gleich die „Profi-Strecke“ zutrauen, fangen Sie ruhig „klein“ an. Ihr Körper wird es Ihnen danken!